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Zusätzliche Untersuchungen in der Schwangerschaft PDF Drucken E-Mail


Ultraschalluntersuchungen

Mit Ultraschall können wir Ihnen eine risikofreie und schmerzlose Untersuchung anbieten:
Wir sehen Ihr Baby schon ab einem sehr frühen Alter in Ihrer Gebärmutter und können so den Körper, die Bewegungen und die Organe Ihres Babys beobachten.
Es ist für Sie ein schönes Gefühl, Ihrem ungeborenen Kind schon beim Strampeln zusehen zu können oder es beim Daumennuckeln zu beobachten. Wenn Sie oder der werdende Papa das kleine Wesen noch nicht fühlen können, ist der Gedanke daran oft sehr abstrakt. Die "Live"-Bewegungen im Ultraschallbild vermitteln ein viel deutlicheres "Wir"-Gefühl, Ihr Baby wird realer, die Verbundenheit wächst.
Wir sehen, ob es so wächst, wie es sollte, oder ob es Veränderungen gibt, die z.B. auf eine Erkrankung oder schlechte Versorgung durch die Plazenta (Mutterkuchen) oder aber auf eine zu starke Ernährung (durch mütterlichen Schwangerschaftsdiabetes) hindeuten.
 
Für unsere Privat-versicherten Patientinnen können wir diese Untersuchungen regelmäßig durchführen.
 Falls Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, müssen wir uns nach den Mutterschaftsrichtlinien der Krankenkassen halten: in einer normal verlaufenden Schwangerschaft werden drei Ultraschalluntersuchungen von den GKV übernommen. Da wir jeder Patientin die gleiche optimale medizinische Betreuung anbieten wollen,  führen wir auf Wunsch und nach Terminabsprache gerne weitere Ultraschalle für Sie durch, die wir in normal verlaufenden Schwangerschaften aber mit Ihnen privat abrechnen müssen.
Besonders empfehlenswert sind weitere Ultraschalluntersuchungen jeweils in der Mitte zwischen den Ultraschall-Kontrollen, die die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen, also z.B. in der ca.14./15.,
24./25. und der 34./35. Schwangerschaftswoche und gegen Ende der Schwangerschaft.




3D/4D
Mit unserem neuen Ultraschallgerät (Philips Affiniti 50) besteht die Möglichkeit, bei entsprechender Lage Ihres Babys auch Oberflächendarstellungen Ihres Kindes anzufertigen. So können Sie bereits vor der Geburt das Gesicht Ihres Babys sehen und erste Ähnlichkeiten feststellen :-)
Aufgrund der neuesten Technologie sehen Sie diese plastischen Bilder auch in Bewegung, so dass Sie sich live ein Bild davon machen können, wie sich Ihr Baby in Ihrem Bauch bewegt.
Falls Sie diese Untersuchung wünschen, machen Sie bitte frühzeitig einen Termin aus, da wir Zeit brauchen und Ihr Baby in einem "günstigen Moment" erwischen wollen.



Ersttrimesterscreening
Hierbei handelt es sich um eine ungefährliche, komplikationslose Untersuchung innerhalb der ersten 11 bis 14 Wochen der Frühschwangerschaft, die in Kombination mit einer Blutuntersuchung der Mutter bereits eine Risikoberechnung einiger Erkrankungen des Kindes bietet.

Die Nackentransparenz (nuchal translucency, NT oder "Nackenfalte" genannt) ist ein Ultraschallmesswert im Bereich des kindlichen Nackens. Eine geringe Nackentransparenz ist als normal anzusehen. Mit der Grösse der Nackentransparenz steigt jedoch das Risiko für mögliche Erkrankungen des Feten (z.B. das "Down-Syndrom"/Trisomie 21, Trisomie 13 oder 18) an.

Zusätzlich dazu werden aus einer mütterlichen Blutprobe  zwei Schwangerschaftshormone (das freie ß-HCG und das PAPP-A) analysiert. Bestimmte Veränderungen in ihrer Konzentration sind als Hinweis auf das Vorliegen von Chromosomenveränderungen und einer Reihe weiterer Erkrankungen (z.B. Herzfehler) zu werten.

Aus diesen biochemischen Ergebnissen und den Ultraschalldaten wird unter Berücksichtigung des individuellen mütterlichen Altersrisikos ein individuelles Gesamtrisiko errechnet.

Eine andere Untersuchung ist die NIPD, hier wird in einer Blutprobe der Mutter  zellfreie DNA (also kindliche Erbinformation) ausgewertet. Ziel ist es, 3-fach vorhandene Chrmosomen zu finden oder auszuschließen. In einem genetischen Beratungsgespräch können wir Ihnen dies ausführlich erklären.

Genaueres erfahren Sie unter unserem link: Ersttrimesterscreening




Triple-Test
Es handelt  sich bei diesem Test um eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, die das Risiko für kindliche Chromosomenstörungen (z. B. Trisomie 21) angibt. Die Erkennungsrate liegt bei nur ca. 65%,   in der Folge kann es entsprechend leicht zu unnötigen Verunsicherungen kommen.


Screening auf Schwangerschaftsdiabetes
Eine Zuckerkrankheit in der Schwangerschaft ist eine ernsthafte Erkrankung, die sowohl für die Schwangerschaftsüberwachung als auch für die Überwachung des Neugeborenen eine wichtige Bedeutung hat. Der Vortest auf diese  Screeninguntersuchung  wird inzwischen auch von der Krankenkasse übernommen, falls er auffällig ist, auch der 2.Test:

Hier gibt es 2 Möglichkeiten:
der "einfache Test" ohne vorheriger Nahrungskarenz: sie brauchen nicht nüchtern kommen, trinken eine 50g-Zuckerlösung und es wird ein Blutzucker-Wert bestimmt. Leider ist dieser Test nicht so aussagekräftig.

Die 2. Möglichkeit ist aufwendiger, aber sicherer:
 Sie kommen morgens um 8 Uhr nüchtern.
Dann wird ein Zuckerwert aus dem Blut bestimmt. Anschliessend erhalten Sie 75g Zuckerlösung zu trinken. Danach wird nach weiteren 1 und 2 Stunden erneut ein Blutzuckerwert entnommen.
Sollten die Werte die Normbereiche übersteigen, muss eine Vorstellung beim Diabetologen, entsprechende Diät und besondere Schwangerschaftsüberwachung erfolgen.




B-Streptokokken-Test
Eine unbemerkte  Infektion Ihrer Scheide mit diesen Darmbakterien kann zu einer gefährlichen Erkrankung Ihres Babys in den ersten Lebenstagen führen.
Diese Scheidenabstrich-Untersuchung sollte bei jeder Schwangeren kurz vor der Entbindung durchgeführt werden!

 
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© Praxis Anita Sommer & Team
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