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Was tun bei einer Schwangerschaft? PDF Drucken E-Mail

Liebe werdende Eltern,


Fast alle Neugeborenen kommen gesund und ohne Fehlbildungen auf die Welt. Andererseits besteht bei allen Frauen ein kleines Risiko, ein Kind mit einem körperlichen und/oder geistigen Schaden zu bekommen. Dabei sind manche Schädigungen auf Störungen der Erbsubstanz/chromosomale Störungen (z.B. Trisomie 21/Down-Syndrom) zurückzuführen.

Im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien führen wir  im Verlauf der Schwangerschaft 3 ausgiebige Ultraschall-Untersuchungen durch (9.-12.SSW, 19.-22.SSW, 29.-32.SSW), um eventuelle Schädigungen so früh wie möglich zu entdecken. Dabei können einige, aber nicht alle körperlichen Defekte entdeckt werden, und v.a. auch genetisch bedingte Fehlbildungen können trotz Ultraschalluntersuchung verborgen bleiben.

Um für Sie die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, ein gesundes Kind zu bekommen, können wir Ihnen ein weiteres Verfahren zur vorgeburtlichen Diagnostik anbieten. Dabei handelt es sich um eine  anerkannte Untersuchungsmethode, die jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen, z.T. auch nicht von den privaten Krankenkassen übernommen werden.


Ultraschalluntersuchung 12.-13. SSW („Ersttrimesterscreening“)


Hierbei handelt es sich um eine Risikokalkulation, die die Wahrscheinlichkeit einer Erbsubstanzstörung beim untersuchten Kind unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters, des Ultraschallbefundes und bestimmter mütterlicher Blutwerte bestimmt. Das Ergebnis der Untersuchung ergibt eine statistische Schätzung des Risikos für genetische Erkrankungen, z.B. für das Down-Syndrom (Trisomie 21). Es ist das z.Zt. zuverlässigste nicht-invasive Verfahren während der gesamten Schwangerschaft, mit dem die Trisomiewahrscheinlichkeit geschätzt werden kann, ohne dass Sie ein Risiko für das ungeborene Kind eingehen.


Der optimale Zeitpunkt der Untersuchung liegt in der abgeschlossenen 12./13.SSW  (12+/13+). Der Ultraschall wird durch die Bauchdecke oder durch die Scheide durchgeführt. Dabei wird das Schwangerschaftsalter und die Größe sowie die strukturelle Gesundheit des Embryos überprüft und festgestellt, wie breit die „Nackenfalte“ ist.



 Am gleichen Tag wird Ihnen noch eine Blutprobe aus der Vene entnommen. Dabei werden 2 Schwangerschaftshormone (PAPP-A und ß-HCG) bestimmt. Veränderungen ihrer Konzentration bezogen auf eine statistisch berechnete Normalkonzentration sind als Hinweis auf das Vorliegen von Chromosomenveränderungen und einer Reihe weiterer Erkrankungen (z.B. Herzfehler) zu werten.


Mit dem Ergebnis erhalten Sie eine Risikokonstellation (z.B. 1:500). Dieses Ergebnis ist im Hinblick auf das mütterliche Alter und damit das Hintergrundrisiko (bei einer werdenden Mutter mit 40J. z.B. 1:40) zu interpretieren. Ein unauffälliges Ergebnis beim Ersttrimesterscreening (wie im genannten Beispiel) gibt jedoch keine Garantie für die Geburt eines Kindes ohne Chromosomenveränderung, da es sich um eine statistische Risikokalkulation handelt. Um sicher eine Chromosomenstörung auszuschliessen, müsste eine invasive Diagnostik in Form einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) oder Chorionzottenbiopsie durchgeführt werden. Diese Untersuchungen sind aber mit einem gewissen Risiko für eine Fehlgeburt behaftet (0,5-1%).


Das Ersttrimesterscreening weist in bis zu 90% der Trisomie-21-Fälle auffällige Ergebnisse auf, die hierdurch als Risikogruppe erkannt werden. Ein auffälliges Testergebnis bedeutet aber nicht, dass eine Chromosomenstörung vorliegen muss, sondern lediglich, dass man einer Risikogruppe angehört. Je nach Ergebnis der Risikokalkulation können Sie auf weitere Untersuchungen verzichten oder sich entscheiden, eine definitive Antwort auf die Frage zu bekommen, ob Ihr Kind genetisch gesund ist (Amniozentese/Chorionzottenbiopsie). Bei unauffälligem Chromosomenstatus und auffälligem Testergebnis empfehlen wir außerdem eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung in der 20.-24. Schwangerschaftswoche zum Ausschluß von Organ- und insbesondere Herzfehlbildungen.







Haben Sie noch weitere Fragen?

Bitte sprechen Sie uns an!!!



Ihr Praxisteam

Anita Sommer & Team.



Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter

Die FETAL MEDICINE FOUNDATION Deutschland (FMF-Deutschland) bildet Frauenärztinnen und Frauenärzte in dieser Methode aus. Diese Ärzte erkennen Sie an ihrem jährlich neu zu erwerbenden Zertifikat der FMF-Deutschland.

 
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